Ich habe mit der Unterstützung der DMKB für meine Zukunft vorgesorgt.

Über die KSK sind Sie günstig sozial versichert und können sich zudem eine zusätzliche Vorsorge leisten, die ebenfalls bezuschusst wird.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist Teil des deutschen Sozialversicherungs- und Gesundheitssystems, ebenso wie die Renten- Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherung. Grundlage für die GKV ist das fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V). Ihre zentrale Aufgabe ist es, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder deren Gesundheitszustand zu verbessern (SGB V § 1).

Während es bereits im Römischen Reich erste Bürgervereinigungen gab, in denen man sich gegen den Krankheitsfall versicherte, gilt 1883 allgemein als das Geburtsjahr der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland.

Versicherungspflicht besteht laut SGB V § 5 für Arbeiter, Angestellte, Arbeitslose, Arbeitslosengeld II-Empfänger… sowie in § 5 Abs. 4 beschrieben Künstler und Publizisten nach näherer Bestimmung des Künstlersozialversicherungsgesetzes und weitere im § 5 aufgeführten Personen und deren Angehörige bis zu einer gewissen Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG). Wer darüber liegt, Selbständige und Freiberufler, sowie Beamte, die bisher alle einen Freiwilligenstatus in der GKV hatten, mussten bisher keine Krankenversicherung nachweisen.

Die Zahl der Nichtversicherten wird mindestens auf 350.000 in Deutschland lebende Bürger geschätzt. Fachkreise gehen sogar von einer doppelt so hohen Dunkelziffer aus.

Gesundheitsreform

Seit 1. April 2007 gilt eine Krankenversicherungspflicht für alle Bundesbürger, das heißt, jeder muss entweder eine gesetzliche oder private Krankenversicherung nachweisen können. Wer die Beiträge nicht mehr bezahlen kann, darf als Versicherter nicht mehr gekündigt werden. Notfalls muss eine Sozialbehörde einspringen.

Die Beitragssätze sind in allen gesetzlichen Kassen einheitlich ebenso wie die im Sozialgesetzbuch festgeschriebenen Leistungen. Allerdings wird aufgrund der demographischen Entwicklung langfristig bei steigenden Beiträgen die Leistung stetig minimiert werden. Andere Kriterien gelten bei der privaten Krankenversicherung.

Neben der Bevölkerungsentwicklung führt auch eine zunehmende Staatsverschuldung zu einem immer größeren Defizit bei der Finanzierung unseres Gesundheitswesens. Deshalb wird ein mit der Gesundheitsreform verabschiedeter Zusatzbeitrag immer relevanter, der dieses bei den Krankenkassen entstandene Loch quasi aus dem Portemonnaie der Versicherten stopft.

Insgesamt zeichnet sich eine Situation ab, in der die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen abnimmt, die Größe der verbleibenden jedoch zunimmt. So gab es 1991 noch 1.209 GKVs, am Jahresbeginn 2010 jedoch nur noch 169.

Fazit: Die GKV bleibt mit ihren bestehenden Leistungen und dem 50 prozentigen Beitragszuschuss seitens Arbeitgeber, der Ämter und der KSK eine bessere Absicherung im Preis-Leistungsverhältnis als die meisten Tarife der privaten Versicherungen.



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