Die private Krankenversicherung bietet komfortable Vorteile, wie z. B. höhere Leistungsversprechen, für ihre Versicherten. Preise und Leistungen sollten hier jedoch ganz genau betrachtet werden. Über die KSK haben Künstler und Medienschaffende die Möglichkeit, einen Zuschuss zu bekommen.

 

Reiseversicherungen für Expats
Ein Expatriate, kurz „Expat“, ist eine Person, die vorübergehend oder dauerhaft ihren Wohnsitz in einem Land hat, in dem sie zuvor nicht gelebt hat und nicht aufgewachsen ist. Besonders Fachkräfte werden gern mal über einen längeren Zeitraum gebucht. Auch sie müssen Kranken- bzw. Reiseversicherungen abschließen.

Wir beraten dich gern zu diversen Expat-Versicherungen. Sie bieten einen Krankenvollversicherungsschutz für kurz- und mittelfristige Aufenthalte in Deutschland.

We’re happy to help you in English and look forward to hearing from you soon.

 

Historische Entwicklung der privaten Krankenversicherung
Am 17. Januar 1845 ließ die Preußische Gewerbeordnung erstmals die Gründung von Krankenkassen für Fabrikarbeiter zu.

1848 wurde die Krankenkasse der Berliner Polizeibeamten als erste private Krankenversicherung gegründet.

1883 vollzog Reichskanzler Otto von Bismarck die Versicherungspflicht. Diese galt in erster Linie ebenfalls für Fabrikarbeiter, um deren Verelendung im Krankheitsfall entgegen zu wirken. Andere Berufsstände wie Beamte, Geistliche, Lehrer, Handwerker und weitere Selbstständige organisierten sich in eigenen Krankenkassen. Damit kam es zur klaren Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenkasse.

Am 12. Mai 1901 wurden diese dem Kaiserlichen Aufsichtsamt für Privatversicherung unterstellt.

Zwischen 1906 und 1914 wollten die Handwerkskammern ihre Mitglieder in der gesetzlichen Krankenkasse unterbringen, was allerdings seitens des Staates abgelehnt wurde. Deshalb entstehen 25 Kranken- und Unterstützungskassen, die als Privatanbieter die Behandlungskosten übernahmen.

Zwei-Klassen-Medizin?!
Häufig hört man in Deutschland von einer Unterteilung der medizinischen Versorgung in zwei Klassen. Doch bei genauerem Hinsehen ist dem oft gar nicht so. Vordergründig lassen sich zwar unterschiedliche Kriterien wie Praxisgebühr, Zuzahlungen zu Medikamenten, fehlende Zuschüsse bei Brillen oder stationären Aufenthalten im Krankenhaus feststellen. Auch Mehrbett- statt Einzelzimmer, „Arzt nach Dienstplan“, tägliche Selbstbeteiligung von 10 Euro (bis maximal 28 Tage) oder fehlende Kostenübernahmen beim Zahnarzt/Zahnersatz (befundbezogener Festzuschuss) unterstreichen die Befürchtung der Zwei-Klassen-Medizin.

Dagegen stehen die Versprechen der privaten Krankenkassen: Bei denen kauft man sich einen vertraglich festgelegten Versicherungsschutz, der nach den Kriterien Alter, Geschlecht und gewünschter Leistung bewertet wird. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hingegen sind im Sozialgesetzbuch V definiert und werden zu Ungunsten des Versicherten zurückgeschraubt. Gleichzeitig kommt es zu immer wieder zu Beitragserhöhungen und Sonderbeitragszahlungen.

Sicherheit oder Werbeversprechen in der privaten Krankenversicherung?
Der Großteil der privaten Krankenversicherungen hat eklatante Lücken. Denn beim exakten Lesen der Bedingungen wird auffällig, dass beispielsweise bei schweren oder chronischen Erkrankungen sowie aufwendigen Operationen keine Abdeckung der Kosten besteht. Insgesamt sind etwa 140 Entscheidungsmerkmale zu berücksichtigen.

Eine schnelle und rein preislich orientierte, private Absicherung kann dich im Leistungsfall sehr viel Geld kosten. Denn neben dem Monatsbeitrag musst du oft selbst für Dinge aufkommen, die nicht versichert sind. So entsteht eine Art Glücksspiel, wo sich Einsparungen nicht rechnen, weil das gegenüberstehende finanzielle Risiko existenzbedrohend sein kann.

Du hast nur eine Gesundheit, zu der wir dich gern beraten.